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Baustein I/O-Steckverbinder (optional)

Über den optional (statt fester Kabelverbindung) einsetzbaren Plug&Play-Steckverbinder sind zahlreiche Besonderheiten verfügbar. Über den Stecker kann jedes Endgerät eindeutig identifiziert werden. Weiterhin bringt so das Endgerät alle wesentlichen Daten mit: Hersteller, Artikelnummer und –bezeichnung, um nur einige zu nennen. Ferner ist Software enthalten, die das I/O-Modul konfiguriert und seine eigentliche Funktionalität festlegt. Dieses zum Patent angemeldete Verfahren ist einzigartig, denn es erfordert nicht die Verfügbarkeit von Treibern oder Ähnlichem auf dem Steuerungs-System. Das Endgerät bestimmt die Funktionalität des universellen I/O-Modus - nicht umgekehrt. Dieses Verfahren ermöglicht die Steuerung auch neuester Endgeräte, ohne dass das Steuerungs-System zuvor einer Aktualisierung bedürfte oder auch nur Treiber nachinstalliert werden müssten.
Eine weitere Option ist beispielsweise das Mitführen des eigenen Symbols für die Benutzeroberfläche.

Auch elektromechanisch ist der Steckverbinder geradezu genial, denn er vereint hohe elektrische Leistungsfähigkeit, mehr als 10 Ein- oder Ausgänge und sehr geringe Baugröße in einem einzigen Bauelement. Der zum Patent angemeldete Steckverbinder ist kaum dicker als ein Anschlusskabel und kann mit einem Mindest-Lochdurchmesser von nur 4 Millimetern auch durch kleinste Kabeldurchführungen gefädelt werden. Bei Bedarf kann er für spezifische Kundenlösungen auch in seiner Leistungsfähigkeit noch erheblich erweitert werden – ohne Änderung der relevanten mechanischen Baugröße.

Selbstverständlich ist der Steckverbinder gegen Verpolung gesichert und rastet in das Gegenstück im I/O-Modul ein. Für höhere Zugbelastungen ist jedoch eine zusätzliche Zugentlastung empfehlenswert.

Alle Kontakte sind vergoldet. Bereits in der Standard-Ausführung sind Ströme bis 6A möglich.

Der in das I/O-Modul eingesteckte Steckverbinder ist im gesteckten Zustand berührungssicher. Zu keinem Zeitpunkt können elektrische Signale des I/O-Moduls an einem der Steckkontakte anliegen. Die extrem kleine Öffnung am I/O-Modul erhöht die Sicherheit weiter. Zusätzlich liegt an der inneren Kontaktierung nur dann Spannung an, wenn der Stecker vollständig eingesteckt und damit hermetisch gegen Berührung gesichert ist.
Insgesamt eignet sich das System dadurch selbst für Anwendungen im Spielwarenbereich sehr gut.

Für spezifische Anwendungen können auch I/O-Verteiler verwendet werden um beispielsweise mehrere triviale Komponenten (wie LEDs oder Kontakte) an einem einzigen I/O-Modul bei voller Plug&Play-Funktionalität anzuschließen. Dabei ist es unerheblich, ob ein Endgerät direkt an einem I/O-Modul eingesteckt ist oder über einen solchen Verteiler. Das Endgerät funktioniert immer und der Steckverbinder ist immer derselbe.

Selbst wenn technisch unmögliche Kombinationen gesteckt werden kann das System entsprechende Hinweise geben - ohne das Risiko der Zerstörung des Endgeräts oder gar des I/O-Moduls.

Steckverbinder im Querschnitt (von vorn). Erforderlicher Außendurchmesser eines kreisrunden Lochs: <4 mm.